Die Konstruktion der HST Teebeutelmaschinen wurde von Anfang bis heute durch den heutigen Seniorchef, Dr. Gerhard Klar, innerhalb der Maschinenbausparte des Unternehmens gepflegt und weiterentwickelt. Die Maschinen werden in den eigenen drei Produktionsstätten eingesetzt ebenso wie auch an Packer in der ganzen Welt verkauft.

Grundidee des HST Maschinenbaus ist das Prinzip radikaler Einfachheit mit dem Ziel, mit geringstmöglichem Aufwand ein Maximum an Funktionalität zu erzielen. Als vor über 50 Jahren mit der Konstruktion der ersten Teeverpackungsmaschinen begonnen wurde, bestand die konstruktive Herausforderung darin, mit den damals zur Verfügung stehenden wirklich geringen finanziellen und technischen Mitteln trotzdem eine sichere Maschine zu bauen: Hierbei galt es z. B. alle unnötigen Teile und Bewegungen zu vermeiden, sämtliche Funktionen der Maschine übersichtlich auf einer Arbeits-Ebene zu vereinen und sichtbar, und damit den Austausch von Ersatzteilen leicht zugänglich, zu machen oder das Getriebe wartungsfrei und langlebig zu gestalten. Daher sind die Maschinen leise, sparsam im Energieverbrauch (der Motor verbraucht weniger Energie als ein Haarfön im Haushalt, nämlich unter 1 kW!).
Diesem relativ einfachen Grundgedanken sind wir bei HST Maschinenbau in den letzten fünf Jahrzehnten immer treu geblieben. Auch Techniker sind bei der Betrachtung der PT-Maschinen immer wieder überrascht, wie wenig „Maschine“ nötig ist, um Teebeutel herzustellen.

Wirtschaftlichkeit
Unsere Antwort auf die Frage nach der Wirtschaftlichkeit einer Teebeutelmaschine lautet daher: Die Wirtschaftlichkeit einer Teebeutelmaschine ist eine Optimierung über eine Summe von Kriterien, wie

  • Anschaffungspreis
  • Betriebskosten (Wartungsbedarf, Ersatzteilverbrauch und Energieverbrauch)
  • Bedienungsbedarf und Anforderungen an Qualifikation
  • Ausbringung (Produktionsgeschwindigkeit, Laufstabilität und Ausschußanteil),
  • Stillstandszeiten (Reinigungszeiten, Ausfallzeiten, Reparaturdauern, Umstellungszeiten)
  • Flexibilität in der Aufstellung, Platzbedarf und Geräuschemissionen
  • Füllgutspektrum, Abfülltoleranzen
  • Anforderungen an die Betriebsumgebung

Diesem Anforderungsprofil entspricht die HST-Maschinenserie PT20, 25, 33 in idealer Weise und mit dem Ergebnis robuster Maschinen, die sich in der ganzen Welt, sogar in Entwicklungsländern, hervorragend bewährt haben. Nicht ohne Grund sind deshalb in Sri Lanka als aufstrebendem Teeland sehr viele PT-Maschinen zur Zufriedenheit unserer Kunden installiert.

Geschwindigkeit
HST Maschinen sind auf das wirtschaftliche Optimum hin konstruiert, nicht auf Höchstgeschwindigkeit und laufen daher, je nach Typ, mit Leistungen von 140 bis 175 Teebeuteln pro Minute. Bekanntlich gibt es Maschinen am Markt, die doppelt so schnell, allerdings auch mindestens doppelt so teuer sind. Und dies mit dem Nachteil, daß bei einem Ausfall einer dieser schnellen Maschinen stets diese ganze Produktions-Kapazität einer Teepackerei betroffen und stillgelegt ist. Das HST Produktkonzept setzt wirtschaftlich auf diesen Sachverhalt und bietet deshalb zwei in der Summe gleich schnelle Maschinen zum Preise einer schnelleren Maschine des Wettbewerbs. Im Falle eines Maschinenausfalls läuft mit HST Maschinen immer noch die halbe Kapazität weiter, Ausfälle verlieren an Dramatik. Erfreulicherweise wird dieses Produkt-Konzept von immer mehr Kunden angenommen und bestätigt sich im Übrigen jeden Tag durch die Wettbewerbsfähigkeit unserer eigenen Packereien. … Es muß eine Maschine sein, die läuft und läuft und läuft ... (Filme für PT-Gruppe)

Kunden
Ideale Abnehmer für HST Maschinen sind damit:

  • Kleine Packbetriebe und Gründer, die neu mit dem Abfüllen von Tee beginnen. Sie können die erforderliche Investitionssumme vergleichsweise gering halten und den neuen Arbeitsbereich mit einer einfach zu verstehenden Maschine in Angriff nehmen.
  • Mittelgroße Packer, die schon gewachsen sind, die von der Flexibilität der Maschine profitieren. Sie können auch kleine Aufträge bearbeiten und leichter zwischen verschiedenen Teesorten wechseln.
  • Große Packbetriebe mit Interesse an verläßlichen Maschinen, die wissen, daß die ökonomische Bilanz viele Faktoren beinhaltet und die das langfristige Optimum als wesentlichen Faktor einer wirtschaftlichen Produktion anstreben.
  • Fazit: Als Teepackerei können auch Sie mit HST-Maschinen nur gewinnen!

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